Um für die Behandlung von Bewegungseinschränkungen und Schmerzen die richtigen Mittel und Wege zu finden, ist es unerlässlich, das Problem zunächst im Kern zu bestimmen. Hierbei ist Gründlichkeit gefragt – mit einem Termin, der uns ausreichend Zeit gibt, Sie und Ihre Füße kennenzulernen, dieser sollte deshalb schon im Vorfeld vereinbart werden. Rechnen Sie bei einer erstmaligen Fußanalyse durch uns mit etwa einer halben Stunde. Sind Sie bereits unser Kunde und Ihre Daten bei uns hinterlegt, geht es natürlich schneller.
Bei unserer Analyse werden – ganz nach Bedarf – nur einer oder mehrere der im Folgenden beschriebenen Schritte durchlaufen.
Im ersten Schritt der Analyse wird ein digitaler Scan der Füße im Stehen – selbstverständlich ohne Strümpfe – durchgeführt. Dabei ergibt sich ein genaues Bild der Füße unter Belastung von unten – eine Ansicht also, die ohne Scanner nicht möglich ist. Hier zeichnen sich beispielsweise Bereiche mit stärkerer Hornhautbildung ab oder auch stark durchgetretene Mittelfußköpfchen. Unterschiedliche Fußlängen werden ermittelt, auch Zehenfehlstellungen wie der oft genannte „Hallux valgus“ werden erkannt. Ein Ausdruck dieser Scans bildet die Basis für die Einlagenfertigung, für die Erfassung der zu verwendenden Materialien sowie der Einlagentypen.
Bei Schritt drei wird ein dreidimensionaler Abdruck erstellt. Hierfür tritt der Kunde mit nacktem Fuß in eine sogenannte Trittschaummasse. Mithilfe dieses Fußabdruckes erhalten wir ein Modell, das sehr schön Gewölbehöhen, -längen sowie andere Besonderheiten des Fußes darstellt und bei der Anfertigung der Einlagen hilft.
Nach der Fußuntersuchung erfolgt die Kundenbefragung beziehungsweise Anamnese nach Schmerz- und Problembereichen sowie die Klärung, wann diese im Besonderen auftreten. Jetzt wird auch besprochen, in welcher Art von Schuhwerk die Einlagen verwendet werden sollen. Geht es um Sportschuhe, Winterstiefel, Sandalen oder Hausschuhe? Auch Motorrad-, Skistiefel oder Arbeitssicherheitsschuhe können mit passenden Einlagen kombiniert werden.
Am Ende soll die Kombination aus Fuß – Einlage – Schuh ein „Gesamtwerk“ ergeben, das gut miteinander harmoniert und dem Kunden möglichst großen Nutzen bringt.
Abhängig von der ärztlichen Verordnung stellen wir verschiedene Materialkombinationen und Qualitätsstufen sowie dafür eventuell anfallende Kosten vor. Unsere Kunden werden natürlich auch ohne Rezept mit Einlagen versorgt oder erhalten auf Wunsch einen Rezeptvorschlag für den Arzt.
Die Anfertigung der neuen Einlagen dauert etwa eine Woche, dann erfolgt die Anprobe in unseren Räumlichkeiten in den eigenen Schuhen, wobei ein erster Eindruck vom Tragegefühl und der Passform gewonnen wird. Die Einlaufzeit neuer Einlagen kann von einem Tag bis zu zwei Wochen dauern, in Einzelfällen auch länger. Während dieser Zeit und auch danach sind selbstverständlich jederzeit gratis Anpassungen möglich. Eine kostenlose Nachkontrolle nach einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen gehört ebenfalls zum Service unseres Hauses.